Über uns

Sozialunternehmen Help2007 Dortmund

Wir sind eine Unternehmergesellschaft (UG), die im Mai 2017 ein Sozialkaufhaus, in einem Franchisesystem gegründet hat. Im Februar 2018 scheidet das Unternehmen aus dem Franchisesystem aus, übernimmt die bisherigen Anteile der Holding und wird eigenständig durch die bisherige Geschäftsführerin Barbara Skindziel und dem Sohn Herrn Sven Skindziel weitergeführt.

Schwerpunktziel ist es, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für benachteiligte Menschen zu schaffen, Menschen mit Handicap, Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge. Jeder Mensch hat seine Stärken! Wir arbeiten bewusst nicht mit 1,50 Jobbern, die durch das Jobcenter finanziert werden. Bei immer mehr staatlichen Leistungen und immer weniger arbeitender Bevölkerung, müssen immer weniger Leistungsträger immer mehr Leistungsnehmer mittragen. Das bringt das System langfristig zum Kollabieren. Bei uns werden langfristige Perspektiven geschaffen, um nicht in kurzfristigen Maßnahmen verweilen zu müssen. Bei der Auswahl der Mitarbeiter ist es oberstes Ziel, unser gutes und angenehmes Betriebsklima aufrechtzuhalten, mit netten Kollegen, die aufeinander Rücksicht nehmen.

Wir arbeiten wirtschaftlich und gewinnorientiert. Gewinne werden reinvestiert, um weiter zu wachsen und weitere Arbeitsplätze zu schaffen. Es sollen weitere Second Hand Kaufhäuser eingerichtet werden. In Zeiten von Friday for Future, soll die Wiederverwertung von Waren in den Fokus rücken. Wegwerfkultur war gestern! So wird die Nachhaltigkeit von Produkten gefördert und Bedürftigen günstige Einkaufsmöglichkeiten angeboten.

Die Spendenbereitschaft an Sachgütern ist heute hoch, erst recht, wenn es den Spendern ein Bedürfnis ist, etwas für die Umwelt zu tun, obwohl sie gerne konsumieren. Es ist nicht verwerflich, dass Menschen ihr wohlverdientes Geld ausgeben und so die Wirtschaft weiter anfeuern. Ohne Konsum kann eine Wirtschaft nicht funktionieren. Sie fördern so die Schaffung von regulären Arbeitsplätzen und schützen gleichzeitig die Umwelt, egal ob sie zu den Spendern oder zu den Kunden zählen.

Wir führen Beräumungen/Haushaltsauflösungen, Umzüge, Transporte, Renovierungen, Malerarbeiten, Raumausstattungen, Bodenlegearbeiten, Gartenpflege und andere Dienstleistungen durch. Durch die Vielfältigkeit kommt keine Langeweile für die Mitarbeiter auf, sie lernen neue Arbeitsbereiche kennen und erhalten die Möglichkeit sich fortzubilden oder umzuorientieren.

Die Möbel, der Hausrat, die Kleidung, Hifi-Geräte, Teppiche und andere Gegenstände, die aus den Haushaltsauflösungen/Beräumungen und aus Spenden kommen, werden in den Kaufhäusern weiterverkauft. Haushaltsübliche Waren und Kleidungsstücke werden zu geringen Preisen weitergegeben, um so der Kinder- und Altersarmut entgegen zu wirken. Bei besonderen Stücken nehmen wir gerne auch mal ein wenig mehr, um die anfallenden Kosten decken zu können.

Unsere Kunden haben das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, wenn sie unsere Dienstleistungen und unsere Produkte in Anspruch genommen haben.

Geld soll nicht dem Selbstzweck dienen, sondern soll Mittel sein, für das, was wirklich zählt: ein gutes Leben für alle.

Nach Christian Felber, Autor des Buches "Gemeinwohl-Ökonomie" und Mitinitiator der Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung